HPV-Impfung

Seit etwa 20 Jahren ist bekannt, dass Gebärmutterhalskrebse (Zervixkarzinome) im Zusammenhang mit einer bestehenden Infektion mit Humanen Papilloma-Viren (HPV) stehen. Man unterscheidet heute weit über 100 Virusuntertypen und hat eine Gruppe besonders gefährlicher Virustypen, sogenannte High-Risk-Viren herausgefunden. Zwei dieser Typen, HPV 16 und HPV 18, sollen für über 70 % der Gebärmutterhalskrebse verantwortlich sein. Daher lag es nahe, gegen diese beiden Virustypen einen Impfstoff zu entwickeln.

Die Durchseuchung der Bevölkerung mit HP-Viren beträgt bis zum 30. Lebensjahr rund 80 %. Dies erscheint sehr viel zu sein, aber 95% dieser Erstinfektionen heilen ohne jegliche Krankheitserscheinungen aus. Bei den übrigen infizierten Frauen entwickelt sich nur in den seltensten Fällen ein Zervixkarzinom. In Deutschland sterben jährlich etwa 1500 Frauen an dieser Erkrankung.(An den Folgen des Rauchens oder Passivrauchens sterben in Deutschland täglich (!) 300 Menschen vorzeitig).30000 Afrikaner sterben täglich an Hunger. Die Zervixkarzinomrate ließe sich zudem ohne grossen Aufwand ganz bequem auf weit weniger als ein Drittel reduzieren, wenn alle Frauen wenigstens die normale Krebsvorsorge wahrnehmen würden, und noch viel mehr, wenn zusätzliche Untersuchungen, wie der HPV-Nachweis, ergänzend durchgeführt würden. Es ist leider eine Tatsache dass von den an einem Zervixkarzinom erkrankten Frauen 85% entweder gar nicht oder nur selten bei der Krebsvorsorgeuntersuchung gewesen waren.

Vorbeugung, das heißt eine Lebensweise, welche die körpereigene Immunabwehr unterstützt und nicht unnötig strapaziert, ist der beste Schutz vor HPV-Infektionen. Als schwerwiegenste Belastung steht an erster Stelle das Rauchen, denn das Zervixkarzinom tritt bei Raucherinnen 6x häufiger auf als bei Nichtraucherinnen.
Ganz entscheidend wichtig ist eine gesunde Ernährung: protektive Effekte für das Zervixkarzinom und eine bessere Virus-Elimination konnten im Zusammenhang mit dem Obst- und Gemüseverzehr und entsprechendem Antioxidanzienstatus des Blutes nachgewiesen werden.

Der gegen HPV entwickelte Impfstoff enthält keine Virusanteile, er wirkt lediglich gegen die Viruskapsel. Das bedeutet, dass ein bereits Infizierter nicht mehr durch eine Impfung geheilt werden kann, weil das Virus in der Zelle seine Kapsel ablegt. Die Impfung kann also nur eine Neuinfektion mit vermutlich 95-%iger Wahrscheinlichkeit verhindern. Die Impfung wird Mädchen vor dem ersten Geschlechtskontakt empfohlen. Dann müsste aber die Impfung in der Gebärmutter erfolgen, denn der erste Geschlechtskontakt findet bekanntlich bei der Geburt statt und die Mutter ist zu diesem Zeitpunkt mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 % infiziert.

Die Impfung ist unverhätnismäßig teuer, die Grundimpfung kostet knapp 500 Euro, damit ist der Impfstoff in Deutschland, wo er entwickelt wurde, doppelt so teuer wie in Amerika. Die beiden Herstellerfirmen, die in Freundschaft den Weltmarkt ganz gerecht unter sich aufgeteilt haben, werden sich also in den nächsten Jahrzehnten, wenn alles weiter so gut läuft, GOLDENE NASEN verdienen. Im Nachbarland Östereich soll mittels Impfung in Zukunft der Gebährmutterhalskrebs auch bei Knaben durch höchst offizielle Empfehlung verhindert werden.

Es gibt es zahlreiche ungeklärte Fragen: z.B. Wie lange hält der Schutz tatsächlich an? Man überblickt bislang lediglich 5 Jahre. Knapp 30 % der Neuerkrankungen aus heutiger Sicht werden durch die Impfung nicht erfasst. Niemand weiß, wie sich diese Erkrankung weiter entwickeln wird, wenn die HPV 16 und HPV 18 fehlen. Bislang wurden nur wenige tausend Personen intensiv beobachtet, über mögliche unmittelbare Impffolgen ist wenig bekannt geworden, immerhin wurden bis Oktober 2007 der für Arzneimittelnebenwirkungen zuständigen amerikanischen Behörde 11 Todesfälle und einige hundert Behandlungen auf Intensivstationen berichtet.

Ein äußerst schwerwiegendes umweltmedizinisches Problem tut sich zusätzlich auf. Der Impfstoff enthält amorphes Aluminiumhydroxyphosphatsulfat-Adjuvans (225 Mikrogramm Aluminium). Bekannt ist, dass Aluminium zu neurologischen, skelettalen und hämatologischen Vergiftungssymptomen führen kann. Aluminiumverbindungen können Muskelentzündungen (Myofaszitis) an der Einstichstelle auslösen. Eine neue Studie aus den USA kommt zu dem Schluss, dass das Golfkriegssyndrom durch die Anthraximpfungen verursacht sein könnte. Ohne Langzeitstudien könne die Sicherheit von Aluminiumverbindungen in Impfstoffen nicht belegt werden, und viele, die heute mit Aluminiumverbindungen geimpft würden, hätten das Risiko, an neurologischen Komplikationen zu erkranken.

Jede Impfung stellt einen ganz erheblichen Eingriff in das Körpersystem dar. Sie soll vor einer Krankheit (wie hier zum Beispiel vor einer HPV-Infektion) schützen, welche in der entsprechenden Bevölkerungsgruppe ein namhaftes Risiko darstellt. Die Impfung muss deutlich risikoärmer sein als die betreffende Krankheit selbst. Ob alle diese Kriterien bei der neuen HPV-Impfung erfüllt sind, muss momentan stark bezweifelt werden.

AUCH WENN ALLE EINER MEINUNG SIND,KÖNNEN ALLE UNRECHT HABEN.(Bertrand Russel, 1872-1970 britischer Mathematiker, Philosoph und 1952 Nobelpreisträger)

Alle“Experten“ sollten sich ständig ihrer Verantwortung entsprechend dem Credo des letzten deutschen Universalexperten C.F.v. Weizäcker (1912-2007-Physiker und Philosoph) bewusst sein: „DIE WISSENSCHAFT TRÄGT VERANTWORTUNG FÜR DIE EIGENEN ERGEBNISSE-AUCH WENN DEREN FOLGEN NICHT GEWOLLT UND NICHT EINMAL ABSEHBAR SIND.“

Das gilt insbesonders für die Pharmaindustrie, klinische Forschung und ganz speziell dann, wenn es um meine Patienten geht.

Bild Dir Deine EIGENE Meinung.

Mit freundlichen Grüssen Ihr Dr. med. Hans-J. Paulski (ICH IMPFE MEINE KINDER NICHT!) und ich werde aus juristischen Gründen auch die Kinder anderer Eltern nicht impfen.

P.S.: (09.11.2007) In dieser Woche hat mir der Aussendienstmitarbeiter eines Impfstoffherstellers mitgeteilt, dass seiner Chefin meine kritische Meinung nicht gefällt und dass es besser wäre, wenn ich meine Meinung ganz allein für mich behalten würde.

 

Stellungnahme des AKF zur HPV – Impfung zur Verhinderung von Gebärmutterhalskrebs

Im Herbst 2006 ist in Europa ein Impfstoff gegen vier humane Papillomviren (HPV) zugelassen worden. In allen Medien wird seitdem ausgiebig darüber berichtet und unterschwellig Angst vor einer Erkrankung und gleichzeitig Hoffnung verbreitet, dass mit dieser Impfung der entscheidende Schritt zur Bekämpfung des Gebärmutterhalskrebses getan sei. Zurzeit werden junge Mädchen massiv unter Druck gesetzt, sich frühzeitig impfen zu lassen. Dabei ist wichtig zu bedenken, dass nicht gegen Krebs, sondern gegen eine Virusinfektion geimpft wird, deren mögliche Folge in seltenen Fällen ein Gebärmutterhalskrebs sein kann. HPV-Infektion und Gebärmutterhalskrebs HP-Viren kommen nur beim Menschen vor. Bisher sind über 100 Typen bekannt, von denen rund 40 die Haut und Schleimhaut im Genitalbereich befallen können. Diese 40 werden, je nach ihrer Fähigkeit auch bösartige Zellveränderungen mit zu verursachen, in high-risk und low-risk Typen unterteilt. Von der WHO wurden 13 HPV-Typen als high-risk eingestuft, darunter auch HPV 16 und 18. Letztere sind bei 9% der HPV-Infektionen und 70% der Fälle von Gebärmutterhalskrebs nachweisbar. Die HP-Viren werden durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt übertragen. 70 % aller sexuell aktiven Menschen durchlaufen mindestens einmal im Leben eine HPV-Infektion, meist zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr. Die Infektion verläuft in aller Regel symptomlos und heilt zu 80 bis 90 % nach ein bis zwei Jahren folgenlos aus. In einigen Fällen kann die Infektion Genitalwarzen (Kondylome) und/oder Zellveränderungen am Gebärmutterhals hervorrufen. Weniger als 1 % der infizierten Frauen erkranken an Gebärmutterhalskrebs. Das heißt: Gebärmutterhalskrebs ist eine sehr seltene Folge einer sehr häufigen Infektion. In Deutschland macht diese Erkrankung lediglich 3,16 % aller Krebserkrankungen bei Frauen aus und verursacht nur 1,76 % der Krebssterblichkeit bei Frauen. Seit Einführung der Krebsfrüherkennung in den 70er Jahren ist die Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses von 38/100.000 Frauen auf 13/100.000 Frauen (2002) gesunken. Bei dieser Früherkennungs-Untersuchung (auch Pap-Test genannt) werden Zellen vom Gebärmutterhals mikroskopisch beurteilt. So kann erkannt werden, ob krankhafte Veränderungen vorliegen. In den meisten Fällen bilden sich diese spontan zurück. Im Falle einer schwerwiegenden Zellveränderung kann das erkrankte Gewebe bei einem ambulanten Eingriff schonend durch Laser oder operativ durch einen Kegelschnitt (Konisation) entfernt und somit die Weiterentwicklung zum Gebärmutterhalskrebs verhindert werden. 2 Die meisten Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen werden bei Frauen gefunden, die nicht an der Krebsfrüherkennungsuntersuchung teilgenommen haben. Die Impfung Der Impfstoff enthält gentechnisch hergestellte Teile der Virushüllen der HPVTypen 6, 11, 16 und 18 und kein aktives Genmaterial. Durch den Zusatz einer Aluminiumverbindung wird die Antikörperbildung angeregt. Mögliche Nebenwirkungen der Impfung sind: Lokalreaktionen an der Injektionsstelle (Schmerz, Schwellung, Rötung, Juckreiz), häufig Fieber und Kopfschmerzen, selten allergische Reaktionen. Ob sich im Laufe der Jahre noch andere, möglicherweise schwere Nebenwirkungen herausstellen, ist noch nicht bekannt. Die Impfung wurde entwickelt, um Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar: – Die Studien zur Impfung laufen noch nicht lange. Größere Studien beziehen sich lediglich auf eine Beobachtungsdauer von drei Jahren. Von den ca. 20.000 rekrutierten Personen wurden erst 160 geimpfte Probandinnen länger als 4,5 Jahre nachbeobachtet. – Es ist noch nicht bekannt, wie lange der Impfschutz anhält und ob bzw. wann eine Auffrischimpfung erfolgen muss. – Die Impfung schützt nur gegen die Infektion mit den HPV-Typen 6, 11, 16 und 18. Es gibt Hinweise darauf, dass andere high-risk- Virustypen deren Stelle einnehmen können und sich insgesamt an der Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses nichts ändert (sog. Replacement). Sogar eine Verschlechterung der Gesamtsituation kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. – Daten von Frauen, die bereits HPV- infiziert sind, wurden nicht ausgewertet. Die Impfung ist europaweit zugelassen für Jungen von neun bis 15 Jahren und für Mädchen/Frauen von neun bis 26 Jahren. Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt die Impfung für 12 bis 17jährige Mädchen möglichst vor dem ersten sexuellen Kontakt. Sie begründet dies mit der „möglichen Verringerung der Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken“. Kritische Stellungnahme Obwohl das Ziel erstrebenswert ist, die Erkrankungsrate an Gebärmutterhalskrebs zu senken, wenden wir uns gegen die massive Propagierung der Impfung zum derzeitigen Zeitpunkt aus folgenden Gründen: Es gibt kein ausreichendes Wissen über die Qualität des Impfschutzes oder über mögliche Spätfolgen. Es ist deshalb ein Skandal, trotz knapper Ressourcen eine massenhafte, teure Impfung von Jugendlichen durchzuführen. Wir fordern die Durchführung der Impfung nur im Rahmen von Studien, um Antworten auf die zahlreichen noch offenen Fragen zu bekommen.

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