Zum Thema Vitamine

Eines möchte ich vorweg klar stellen, ich spreche zwar zu Ihnen, es geht aber nicht wirklich um Sie, sondern um Ihren Nachbarn, den schlaffen Sack, der abends seinen Arsch nicht mehr hochkriegt, keine Lust auf Sport hat und der ehrlich glaubt, dass das Gemüse ist, wenn er Chips zum Bier isst. Ein Mensch, der seine Freizeit am liebsten gemütlich vor dem Fernseher tot schlägt, der sich am liebsten von Schweinebraten, Pommes, Mayo und Katchup, Bratwurst, Nudeln, Kartoffeln, Mischgemüse aus der Dose und Pizza ernährt und dem das völlig Wurscht ist, ob da Vitamine drin sind oder nicht, Hauptsache es schmeckt.
Da Ihr Nachbar aber heute Abend nicht hier ist, möchte ich Sie bitten, aufmerksam zu zuhören und am besten Notizen für ihn zu machen. Morgen können Sie ihm dann erzählen, dass Obst und Gemüse schon lange nicht mehr das ist, was es einmal war. Ausgelaugte Böden, Umweltverschmutzung, zu lange Transportwege, Lagerung und industrielle Verarbeitung reduzieren den Mikronährstoffgehalt auf ein Minimum. Damit er, wenn er das morgen endlich begriffen hat, nicht den nächsten Fehler begeht und im Supermarkt nach Multivitaminpräparaten greift, die das wenige Geld nicht wert sind, weil Billigprodukte genau daherkommen, wo unsere tägliche Nahrung zum grössten Teil auch ihren Ursprung hat, nämlich aus einem Lebensmittel- oder Chemieversuchslabor. Erzählen Sie ihm bitte auch, dass unser Körper synthetisch hergestellte Vitamine eben so wenig entschlüsseln kann, wie wenn Sie in Peking versuchen das in chinesischen Schriftzeichen gehaltene Hinweisschild zur nächsten öffentlichen Toilette zu entziffern.
Vielleicht gelingt es Ihnen ja sogar, Ihren Nachbarn von den Vorzügen der XXXXXXXXX-Produkte ( siehe dazu auch Öko-Test 2/2008, von 25 getesteten Multivitaminpräparaten erhält allein XXXXXXXXX die Gesamtnote GUT, während sämtliche anderen mit der Note UNGENÜGEND durchgefallen sind) und von frischem Obst und Gemüse zu überzeugen und vielleicht läuft er sogar morgen Abend eine Runde mit Ihnen.

So, jetzt fange ich aber endlich mit meinem Vortrag an.

Der deutsche Physiker Max Planck schrieb in seiner wissenschaftlichen Selbstbiographie, die 1948 in Leipzig veröffentlicht wurde,
„Dass sich wissenschaftliche Wahrheit NICHT in der Weise durchzusetzen pflegt, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vermehrt dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“

Wissen sie, wenn ich heute im Kollegenkreis das ungewöhnliche Thema Mikronährstoffe aufgreife, sehe ich mich im Allgemeinen in kürzester Zeit einer steinernen Einheitsfront purer Ignoranz und arroganter Ablehnung gegenüber. Für diese intelligenten Menschen, zumindest müssen sie mal gute Abiturnoten gehabt haben, um dem numerus clausus für das Fach Medizin zu genügen, gelten plötzlich überprüfbar wissenschaftlich fundierte, nachvollziehbar logische Argumente nicht, nur weil sie nicht zu der zur Zeit offiziell geltenden schulmedizinischen Lehrmeinung (Stahl-Strahl-Chemie) passen.

So, und jetzt können sie sich in etwa vorstellen, wie lange es noch dauern wird, bis sich endlich auch in der Medizin für uns Menschen, wie das in der Tierzucht schon lange der Fall ist, als Wahrheit die längst bewiesene Erkenntnis durchsetzen wird, dass bestimmte Mikronährstoffe, in entsprechender Konzentration zu einer deutlich verbesserten Gesundheit und einem verlängerten Leben führen können.
Jedem Tierhalter und erst recht allen Tierzüchtern, ist schon lange klar, dass es letztlich billiger ist, Tiere hochwertig zu ernähren, als für die Folgen, die duch Mangel entstanden sind, zahlen zu müssen. JA UND AUSSERDEM SIND TIERE JA AUCH NICHT KRANKENVERSICHERET.
So lange die Pharmamaffia mittels Herstellung und Vermarktung von chemischen Substanzen, die offiziell als Arzneimittel zur Anwendung krank gewordener Menschen zugelassen sind, oft unter ganz bewusst einkalkulierter Inkaufnahme auch lebensbedrohlicher Nebenwirkungen, riesige Vermögen macht, muss wahrscheinlich noch viel menschliches Leiden und Elend passieren, damit irgendwann ein allgemeines Umdenken statt finden kann.

An Lipobay von Bayer, ein Mittel zur Senkung des Cholesterinspiegels, sind tausende jämmerlich verreckt, das gleiche Schicksal hatten abertausende rheumakranke Kunden des amerikanischen Pharmagiganten Merck, die gutgläubig deren Antirheumatikum Vioxx geschluckt hatten. In Brasilien wird auch heute noch fleissig und immer noch mit den bekannten Nebenwirkungen behaftet, Contergan der deutschen Firma Grünenthal verordnet, eine als Arzneimittel zugelassene Substanz, bei der eine positive medizinische Wirkung nie nachgewiesen wurde!!

Jedes Jahr sterben 16 000 Amerikaner an ASPIRIN.

BITTE AUFWACHEN. DAS SIND ZWAR RÄUBERGESCHICHTEN, ABER DIE SIND ALLE WAHR. ES WIRD IMMER KLARER, DASS DIESER STAAT GANZ OFFENSICHTLICH ENTWEDER KEINE MÖGLICHKEITEN BESITZT ODER NICHT DAS GERINGSTE INTERESSE DARAN HAT, UNS, DIE BÜRGERSCHAFT, VOR DERARTIGEN MACHENSCHAFTEN ZU SCHÜTZEN.

Und eben weil das leider Tatsachen sind, darf auch die Nahrungsmittelindustrie ungestraft unsere Kinder mit Zucker mästen, was zur Folge hat, dass heute in Deutschland schon fast jedes dritte Kind unter Übergewicht leidet und der Altersdiabetes ist zu einer Kinderkrankheit geworden, was Firmen mit so harmlosen, niedlichen Namen wie „NESTLE“, Haribo, Mc Donalds, Coca Cola, Landliebe oder Müllermilch zu verantworten haben.
Ein Liter Cola enthält 40 Stückchen Zucker oder als Lightvariante die Designersubstanz Aspartam.
Aspartam oder E 951, leicht zu verwechseln mit E 605, ist eine der gefährlichsten, jemals in der Lebensmittelindustrie zur Verwendung zugelassenen Substanzen. Aspartam besitzt auf der einen Seite die 200 fache Süsskraft von Zucker, während die Giftigkeit seiner Abbauprodukte auf der anderen Seite durchaus der von Zyanid und Arsen entspricht. Und weil das die Nahrungsmittelindustrie mal wieder überhaupt nicht interessiert, wird uns diese Substanz fleissig zum Süssen und zur Geschmacksverstärkung gewissenlos und auch nicht in homöopathischen Dosen unters Essen gemischt. Bereits 1 Liter eines handelsüblichen Lightgetränks überschreitet so schnell mal ganz locker zulässige Grenzwerte um fast das 10 fache.

Warum halte ich es für wichtig, das zu erwähnen?
Sehen Sie, oft genug wird uns, die wir die Verwendung von Nährungsergänzungsmitteln befürworten, von staatlich geprüft und geschützten, unbelehrbaren Ignoranten, vorgehalten, wir würden nur teuren Urin produzieren.
Wissen Sie, selbst wenn ich mit meiner Meinung tatsächlich falsch läge, mir persönlich jedenfalls ist teurer Urin lieber als giftiger.
ABER ICH WEISS, DASS ICH RECHT HABE.

Dazu passt wunderbar ein Zitat von Winston Churchill, der einmal gesagte hat:
DIE WAHRHEIT IST UNUMSTÖSSLICH,
DIE ARGLIST KANN SIE UNTER BESCHUSS NEHMEN
UND DIE UNWISSENHEIT MAG SICH IHR ENTZIEHEN
ABER SCHLIESSLICH IST SIE EINFACH DA!!!

Heute abend möchte ich ihnen auf vereinfachte, verständliche Art und Weise vermitteln, dass es nicht schicksalhaft ist, was und wie etwas in unserem Leben passiert. Wir allein tragen die Verantwortung für unser Leben und zur Einflussnahme stehen uns sehr potente und ganz natürliche Mittel zur Verfügung.

Bevor ich nun zum eigentlichen Thema komme, muss ich einige wichtige Anmerkungen vorab machen, weil für ein Leben in Gesundheit und Wohlbefinden ein paar einfache aber unumstößliche Grundsätze gelten:

1. LEBENDES NUR AUS LEBENDEM.

Im Gegensatz zu synthetisch-chemischen Vitaminen, die für unseren Organismus
FREMDKÖRPER sind und bleiben,
sind VITAMINE und SPURENELEMENTE NATÜRLICHER HERKUNFT wie KÖRPEREIGENE SUBSTANZEN ohne die, frei von Nebenwirkungen, die reibungslose Funktion jeder einzelnen Zelle nicht möglich ist.

2.NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL SIND KEINE ALTERNATIVE ZU EINER GESUNDEN ERNÄHRUNG, SIE KÖNNEN UND SOLLEN DIESE NICHT ERSETZEN.

3. KRANKHEITEN SIND KEIN BETRIEBSUNFALL, SONDERN DIE LOGISCHE FOLGE KONSEQUENTEN FEHLVERHALTENS.

4. 85 PROZENT ALLER KRANKHEITEN SIND ERNÄHRUNGSBEDINGT.

5. MEHR ALS 50% ALLER MENSCHEN STERBEN AN VERMEIDBAREN KRANKHEITEN.

6. 85 PROZENT ALLER KREBSKRANKHEITEN WÄRE VERMEIDBAR GEWESEN.

7. GESUNDHEIT IST VIEL, VIEL MEHR, ALS NUR NICHT KRANK ZU SEIN.

8. Die Präparate der Firma XXXXXXXXX sind Nahrungsergänzungen!
Wenn Sie sich und der Firma XXXXXXXXX viel Ärger ersparen möchten, machen Sie als Laie, wenn Sie von XXXXXXXXX-produkten sprechen, nie auch nur andeutungsweise medizinisch gemeinte Versprechungen.

UNTERLASSEN SIE DOKTORSPIELCHEN!

Bitte! Ich möchte nicht TOTAL falsch verstanden werden, Menschen, die keinerlei Vorbeugung betrieben haben und deshalb kranke geworden sind, müssen in der Regel schulmedizinisch behandelt werden und müssen deshalb aber auch die Nebenwirkungen der dann notwendigen Maßnahmen in Kauf nehmen.
Ich bin ein echter Fan moderner medizinischer Diagnose-und Behandlungsmethoden, aber alles bitte zu seiner Zeit und unter Abwägung sämtlicher Möglichkeiten.
Es ist wirklich nicht nötig, Spatzen mit immer größeren Kanonen zu beschießen.

Im Jahre 2003 sind so in Amerika 300 000 Menschen Opfer medizinischer Hilfeleistungen geworden. Damit steht diese Todesursache inzwischen in der Rangliste aller Möglichkeiten an erster Stelle.
Es gibt Experten, die ernsthaft behaupten, dass mehr Menschen zum Opfer der Pharmaindustrie wurden, als in sämtliche Kriege seit Menschen Gedenken.

Der letzte Satz leitet sehr elegant zu den FREIE RADIKALE über, über die ich jetzt sprechen möchte.

Der menschliche Körper besteht aus etwa 50-70 Billionen einzelnen Zellen, die sich im höheren Sinne zusammen geschlossen haben. Er gleicht einer gewaltigen, optimal geführt und verwalteten, sehr effizient arbeitenden Chemiefabrik, die diesen komplexen Organismus durch geschickte Stoffumwandlungen am Leben erhält. Nährstoffe bestehend aus Verbindungen von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiss werden mit Hilfe von Säuren und Enzymen in ihre Bestandteile zerlegt und so umgebaut, daß sie als Rohstoffe für den Aufbau des eigenen Körpergewebes dienen und die Energieversorgung des Organismus sicherstellen.

Bei den Stoffwechselprozessen zur Energiegewinnung werden 95 – 98 Prozent des eingeatmeten Sauerstoffs zu Kohlendioxid und Wasser. Aus den restlichen 2-5 Prozent entstehen so genannte „freie Radikale“.
Die meisten freien Radikale sind also aus Sauerstoff entstanden, es sind Atome, denen ein Elektron fehlt. Sie haben statt der notwendigen 8 nur 7 elektrisch negative geladene Elektronen und sind deshalb statt neutral positiv geladen.

Freie Radikale zeichnen sich durch eine ungeheure Agressivität aus; sie reagieren mit allen Substanzen, die mit ihnen in Berührung kommen. Ein einziges freies Radikal kann so zu einer Kettenreaktionen, ja geradezu zu einem zellulären Flächenbrand führen, dabei werden abertausende von Molekülen zerstört, Zellwände werden bombardiert und schließlich wird auch noch die Erbsubstanz unter ständigen Beschuss genommen.

Wenn sich ein aufgeschnittener Apfel braun verfärbt, wenn Fett ranzig oder Gummi im Laufe der Jahre brüchig wird und wenn Eisen rostet, dann haben freie Radikale gewirkt.
Während solche hochreaktiven „Atomwaffen“ von der körpereigenen Abwehr mit Erfolg im Kampf gegen Krankheitserreger eingesetzt werden, bedeutet ihre Freisetzung in die unbedarfte Zell- oder Körperflüssigkeit Alterung, Krankheit und Tod.

SO, JETZT VERRATE ICH IHNEN DAS WICHTIGSTE GEHEIMNIS FÜR IHR LEBEN, MERKEN SIE SICH DIESE INFORMATION UND LEBEN SIE AB SOFORT DANACH. DIESE INFORMATION WIRD GEHEIM GEHALTEN, SIE STEHT NICHT IM SCHULBUCH FÜR DEN ABITURLEISTUNGSKURS BIOLOGIE UND WIRD MEDIZINSTUDENTEN BEWUSST VORENTHALTEN.
DIESE INFORMATION WIRD GANZ SICHER NACHHALTIG IHR KÜNFTIGES LEBEN UND ABLEBEN BEEINFLUSSEN.

„IN JEDER KÖRPERZELLE ENTSTEHEN TÄGLICH IM RAHMEN DER ENERGIEGEWINNUNG FÜR PURES ÜBERLEBEN OHNE LUXUS 20 MILLIARDEN FREIE RADIKALE“.

Niemand hat Kopfschmerzen, weil seinem Körper Aspirin fehlt.
Die Ursache für Sodbrennen besteht nicht in einem Aluminiummangel.
Eine Entzündung ist nicht die Folge eines Mangels an Antibiotika.
Alzheimer entsteht, weil viel zu viel Fett ranzig geworden ist.
Rheuma oder Darmentzündungen haben ihre Ursache nicht in einem Cortisonmangel.

Jeder Schulmediziner müssten das doch auch irgend wann begreifen und alle unbelehrbaren, fossilen GÖTTER IN WEIS, die bisher ungestraft falsches Zeugnis abgegeben haben, sollten sich am besten mal gegenseitig medizinisch behandeln, wobei sich eine Kombination aus einer leichten Strahlen-und Chemotherapie, Aspirin, Vioxx, Lipobay, Contergan etwas Östrogen und ein bisschen Teststeron und Cortison anbieten würde.

Die Anzahl der Tag täglich produzierten Radikale ergibt eine 10 mit mindestens 23 Nullen:

20 000 000 000 x 50 000 000 000 000 = 1 000 000 000 000 000 000 000 000 000

So und bei der Entscheidung, mit wievielen Nullen Sie nun schliesslich abends ins Bett gehen, haben Sie Gott sei Dank, ein ganz entscheidendes Wörtchen mitzureden, oder wundert es Sie gar nicht, dass bei dieser enormen Anzahl „natürlich“ entstandener Schadstoffe, das Leben nicht sofort nach der Geburt in Krankheit mündet und durch viel zu frühes Ableben endet?
Jedenfalls dürfte jetzt klar sein, dass von Natur aus, für alle Mehrzeller, die sich sexuell fortpflanzen, zumindest die körperliche Unsterblichkeit nicht vorgesehen ist.
Deswegen müssen sie jetzt aber noch lange nicht denen Glauben schenken, die uns versuchen weiss zu machen, dass Sex Sünde ist und dass jeder der sowas macht, deshalb sterben muss.

Nun, im Laufe der Evolution wurden diverse äußerst effektive Abwehr- und Reparaturmechanismen, welche Schäden durch Radikale begrenzen können, entwickelt. So bildet der Körper Antioxidantien, zumeist enzymatisch wirkende Eiweißverbindungen, die als „Radikalenfänger“ wirken.
Eine ausreichende Produktion von Radikalenfängern, hängt wiederum von einer entsprechenden Zufuhr notwendiger Baustoffe ab, ist aber trotzdem absichtlich begrenzt, damit trotzdem immer wieder Zellschäden auftreten können.

Leider ist es eine Tatsache, daß heutzutage bei der überwiegenden Mehrheit unserer Mitmenschen mangelbedingt die Konzentration der natürlichen Radikalenfänger im Körper viel zu gering ist und das führt natürlich dazu, daß die Wahrscheinlichkeit, daß ein freies Radikal auf einen Fänger trifft, bevor es einen „Krater in die nächste Zellwand sprengt“, sehr gering ist.

Bereits entstandene Schäden können entweder repariert werden oder unser Körper muss, weil eine vollständige Wiederherstellung nicht möglich ist in Zukunft mit dem entstandenen Defekt leben, es entstehen Krankheiten.
In letzter Konsequenz bleibt nach vielen kleineren Schäden an einer Zelle daher nichts anderes übrig, als diese ganz auszutauschen.

Beim Austausch von defekten Zellen gibt es allerdings langfristig Probleme:

1. Die Zahl der möglichen Zellteilungen ist durch ein zellinternes „Zählwerk“ festgelegt, mehr als 60 Teilungen gibt es einfach nicht. PUNKT. Die Vermutung liegt nahe, daß dieses „Zählwerk“ den „Sinn“ hat die Lebenszeit von Mehrzellern bewusst zu begrenzen, damit die Alten den Fortschritt nicht behindern.

2. Die „Kopie“ der Zelle wird bei den einzelnen Teilungen immer fehlerhafter, was im Wesentlichen auf die Zerstörung des Erbmaterials zurückzuführen ist.

Das Prinzip der Alterung kann also vereinfacht folgendermaßen dargestellt werden: Überwiegend durch Radikale werden im Körper Schäden angerichtet, die durch Reparaturmechanismen immer fehlerhafter ausgeglichen werden. Ab einem bestimmten Zählerstand sind weitere Teilungen nicht möglich, was zu einer ständigen Verschlechterung der Funktionalität, der Stabilität und damit der Gesundheit des Körpers führt.

So ist es heute nachgewiesen, dass eigentlich alle Krankheiten auf den mittelbaren oder unmittelbaren Einfluß von Radikalen zurückzuführen sind.

Schafft man es nun, die Konzentration der freien Radikale im Körper niedrig zu halten, erhöht sich sehr wahrscheinlich nicht nur das erreichbare Lebensalter, vor allem kann die zweite Lebenshälfte ohne schwere Einschränkungen der Gesundheit und Vitalität begangen werden.
Wenn unser Körper weniger mit der Reparatur seiner System beschäftigt ist nimmt die Kondition zu, die immunologischen Abwehrkräfte werden gestärkt und damit Häufigkeit und Auswirkungen von Krankheiten positiv beeinflusst.

Nun möchte ich aber zunächst mal auf die Mechanismen und Verhaltensweisen aufmerksam machen, die die Konzentration der freien Radikale im Körper erhöhen:

Unangefochtener Spitzenreiter mit einer durchschnittlich zu erwartendenn LEBENSZEITVERKÜRZUNG von 2250 Tagen ist der Zigarettenkonsum: Mit jedem Zug an einer Zigarette werden 10 hoch 14 Radikale aufgenommen.

1 000 000 000 000 000

Im Sommer steigt durch die Wechselwirkung zwischen Autoabgasen und Sonnenstrahlung die Ozonkonzentration in den unteren Schichten der Atmosphäre an, weshalb es zu einer enormen Belastung des menschlichen Organismus durch diese eingeatmeten Radikale kommt.

RADIOAKTIVITÄT besteht aus hochenergetischen Impulsen, die das Erbmaterial direkt zerschlagen und ausserdem eine riesige Anzahl Radikale aus vielen anderen Molekülen des Körpers verursachen.

MIKROWELLEN erhöhen dramatisch die Radikalkonzentration im Essen und führen zu einer nachweislich stark erhöhten Magen- und Darm-Krebsrate. Niemand sollte Mikrowellen zur Essensbereitung nutzen.

Jede Mehrbelastung des Körpers mit Schwermetallen jeglicher Art und Herkunft führt automatisch zu einer Erhöhung der Radikalkonzentration.

SONNE / UV-LICHT erzeugt in großem Umfang Radikale in der Haut, die zu einem erhöhten Hautkrebsrisiko führen und die Haut wesentlich schneller altern lassen.

Dann sind da natürlich noch all die großzügig verwendeten Medikamente, Herbizide, Pestizide, Farb-und Aromastoffe, Weich-und Hartmacher und die vielen, vielen Nahrungszusätze, die uns allen unter Verharmlosung der Gefahren aber vor allem mit viel krimineller Energie ins Trinkwasser und unters Essen gemischt werde.
Sicher kann man nicht allen diesen Gefahren ausweichen, aber jeder für sich muss alles dafür tun diese weitgehend zu vermindern.

Als nächstes wollen wir uns nun mit den zur Verfügung stehenden Schutzmöglichkeiten durch so genannter ANTIOXIDANTIEN beschäftigen.

Neben den körpereigenen gibt es in der Natur abertausende chemischer Verbindungen, die in der Lage sind mittels Elektronenspende Radikale zu neutralisieren.

Für Vitamine und Mineralstoffe gibt es, weil das äusserst gefährliche Substanzen zu sein scheinen, im Gegensatz zu Nikotin und Alkohol, für die es eigenartigerweise in unserem Land keine Grenzwerte gibt, offizielle Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) zur sogenannten „Erforderlichen Tagesdosis“. BEI DIESEN EMPFEHLUNGEN HANDELT ES SICH LEDIGLICH UM MINIMALDOSEN, welche notwendig sind, um Mangelkrankheiten zu verhindern, diese sollten keinesfalls mit den OPTIMALDOSEN verwechselt werden, die ich ihnen später, wenn ich noch dazu kommen sollte, geben werde. Eine ganze Reihe von schwerwiegenden Indizien und unumstößlicher wissenschaftlicher Beweise haben zwangsläufig die Empfehlung wesentlich höherer Dosen als Konsequenz.

Zum besseren allgemeinen Verständnis möchte ich nun die wichtigsten Mikronährstoffe beschreiben:

ASCORBINSÄURE (VITAMIN C)

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist eine weiße kristalline Substanz, die leicht sauer schmeckt und wasserlöslich ist.

Ohne Vitamin C geht in unserem Leben absolut gar nichts, es ist für den Menschen unbedingt lebensnotwendig. Vitamin C-Mangel führt zu Skorbut, eine Krankheit, bei der es zum totalen Gewebszerfall kommt.
Es ist erwiesen, daß Ascorbinsäure die Konzentration der freien Radikale im Körper um mehrere ZEHNERPOTENZEN verringert, die Wundheilung beschleunigt und günstige Wirkung auf das Immunsystem und damit auf Infektionskrankheiten hat. Die langfristige Einnahme in hohen Dosen vermindert das Risiko einer Krebserkrankung, führt zu einer Verbesserung der Bindegewebsfestigkeit und verlangsamt den Alterungsprozess.

Weil Vitamin C für jeden von uns eine wirklich herausragende Rolle spielt, werde ich später noch etwas ausführlicher darauf eingehen.

D-alpha-TOCOPHEROL (VITAMIN E)

Vitamin E ist in der Natur in Weizenkeimen, Haferflocken und Sonnenblumenprodukten enthalten.

Vitamin E ist ein extrem wirksamer Radikalenfänger im fettigen Bereich. Bei entzündlichen Gelenkerkrankungen besitzt es eine ganz extreme Wirksamkeit: So kann es – bei genügend hoher Dosierung – Arthrosen und rheumatische Erkrankungen fast vollständig ausheilen, weil es in der Lage ist entzündungsbedingt entstehenden Radikale abzufangen und so Schäden am Gewebe verhindert. Studien haben ganz klar ergeben, daß Vitamin E die Gefahr von Ateriosklerose um ein vielfaches vermindert, da es die Oxidation von Cholesterin hemmt, das heißt auf Deutsch, Fett wird nicht ranzig, nur ranziges Cholesterin ist ein äußerst gefährlicher Stoff. Cholesterin ist ein ungefährlicher, absolut lebenswichtiger Baustoff, ohne ständig ausreichende Reserven davon funktioniert in unserem Körper rein gar nichts.

Für einen optimalen (das heißt maximalen) Zell- und Gewebeschutz sind dauerhafte Dosierungen von ca. 800mg pro Tag zu empfehlen.

Eine Überdosierung des Vitamin E ist allerdings nur dann völlig ausgeschlossen, wenn es zusammen mit Vitamin C eingenommen wird, was übrigens für alle fettlöslichen Vitamine gilt.

RETINOL, ß-CAROTIN (VITAMIN A-Gruppe)

Vitamin A (Retinol) ist ein weiterer fettlöslicher sehr wirksamer Radikalenfänger, welcher vor allem für Schutz und Wiederherstellung der Zellen der Haut zuständig ist und auch an der Synthese wichtiger antioxidativer Enzyme beteiligt ist.

Problematisch an Retinol ist aber die Begrenzung der Dosierung: Mehr als 30.000 IE (9 mg) pro Tag sind sehr schädlich und können zu Leber- und Hautdefekten führen. Unterhalb von 8.000 I.E. treten aber Mangelsymptome auf. Da diese Mengen für medizinische Laien nur schlecht zu kontrollieren sind, muss von der zusätzlichen Einnahme des Vitamin A ganz dringend abgeraten werden. Ich möchte da nur als warnendes Beispiel an beliebte ACE-Säfte erinnern.

Eine bequeme Möglichkeit dem Körper dennoch optimale Retinoldosen zuzuführen, ohne diese überzudosieren, ist die Einnahme von rein pflanzlichen Carotinoiden. Carotin ist eine Doppelmolekül aus zwei Vitamin-A-Molekülen. Nimmt man beliebige Mengen des völlig ungefährlichen ß-Carotins auf, setzt der Körper in der Leber nur exakt die Menge in Retinol um, welche er gerade akut benötigt.

Die überschüssige Menge ß-Carotin wird nicht ausgeschieden, sondern in der Haut abgelagert. Diese Ablagerung führt zu einer leichten Orange-Braun-Färbung der Haut und hat einen sehr interessanten Schutzeffekt: Trifft z.B. UV-Licht auf die Haut auf, spaltet das UV-Licht Bestandteile der Haut auf in Radikale, was dann zu Sonnenbrand, Sonnenallergie und später zu Hautkrebs führt. Die Sonne zerlegt aber auch das ß-Carotin in Retinol, das dann auf der Stelle die gebildeten Radikale vernichtet. Je höher die UV-Einstrahlung ist, desto mehr Radikale werden zwar gebildet, aber umso mehr Radikalenfänger werden auch aus dem ß-Carotin freigesetzt. Somit ist ß-Carotin ein optimaler, selbstanpassender Hautschutzfilter gegen Sonnenschäden.

Selbst die konservative Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) erklärt, daß die Menge an Carotinoiden, welche durch die Nahrung aufgenommen werden sollte, nicht groß genug sein kann. Paradoxerweise lehnt diese Gesellschaft die Substitution durch Tabletten ab und empfiehlt die Aufnahme von viel Gemüse, obschon bereits seit Jahrzehnten bekannt ist, daß der Organismus zwar z.B. Carotin aus Möhrensaft aufnehmen kann, aber aus einer rohen Möhre (wie von der DGE propagiert) nichts aufnimmt, da der Zellstoffaufschluß im Magen nicht gelingt.

In entsprechenden Situationen ist es absolut empfehlenswert und ungefährlich wenn Mengen von 10mg bis 100mg pro Tag in Kapselform eingenommen werden.

SELEN

Selenmangel ist in Deutschland sehr stark verbreitet. Seriöse Schätzungen gehen davon aus, daß mehr als 90% der Bundesbürger den notwendigen minimalen Tagesbedarf von 100µg, die WHO empfiehlt sogar 200ug, erheblich unterschreiten, weil die Böden in Deutschland selenarm sind. Finnische Bauern müssen ihren Äckern regelmäßig Selen zuführen.
Selen ist ein unverzichtbar wichtiger Bestandteil vieler Enzyme, die der Körper dringend zur Abwehr der freien Radikale benötigt (Glutathion-Peroxidase). Mehr als 70 Prozent aller Schilddrüsenerkrankungen haben ihre Ursache einzig in einem Selenmangel, weil das Enzym, das in der Leber aus inaktivem aktives Schilddrüsenhormon macht selenabhängig ist.
Aber weil eine Schilddrüsenunterfunktion in den meisten Fällen mittels Selen tatsächlich geheilt werden könnte, wird in der Schulmedizin natürlich nicht mit Selen sonder viel lieber direkt mit Schilddrüsenhormonen behandelt. Die Betroffenen bleiben so bis an ihr Lebensende treue Patienten, die jedes Quartal schön brav ihren Krankenschein abgeben, dafür ein Rezept bekommen, regelmäßig werden Laborwerte bestimmt, damit der Laborarzt auch was davon hat und damit der Radiologe nicht jammert, darf der gelegentlich eine Schilddrüsenuntersuchung mit Strahlen machen.

Auch an der direkten „Entsorgung“ von Radikalen ist Selen beteiligt.
Entsprechende Studien haben klar bewiesen, dass eine ausreichende Versorgung mit Selen unmittelbar das Krebsrisiko um den Faktor 7-10 verringern kann; in Zusammenspiel mit Vitamin E tritt dieser Effekt sogar noch erheblich stärker auf.

Selen wird bei der Entgiftung von Schwermetallen wie Blei, Quecksilber, Cadmium usw. verbraucht, wodurch sich außerdem erklären läßt, weshalb Selenmangel in Industriestaaten und bei Rauchern so verbreitet ist.

Wichtig bei der Substitution mit Selen ist – wie beim Vitamin A – die richtige Dosierung. Eine regelmäßige Zufuhr von 100 bis 200 µg pro Tag ist unbedingt empfehlenswert. Bei höheren Belastungen (Urlaub in der Sonne, Strahlen-Chemotherapie) kann man die Dosis gefahrlos auf bis zu 1000µg pro Tag (1 mg) erhöhen.

Da Selen nur in „bioverfügbarer“ Form, was für alle Mikronährstoffe zutrifft, vom Körper aufgenommen werden kann, empfiehlt sich die Einnahme von sogenannter „Selenhefe“. Andere anorganische Selenverbindungen werden vom Körper nicht verwertet.

BIOFLAVONOIDE

Rotweintrinker erkranken deutlich seltener an Krebs, Schlaganfall und Herzinfarkt als andere Menschen. Man nennt die Substanz, die in wirksamen Mengen in Rotwein und in und unter der Schale von Früchten vorkommt und diese angenehme Wirkung besitzt BIOFLAVONOIDE. Bioflavinoide erhöhen die biologische Wirksamkeit von Vitamin C um den Faktor 20-30. Deshalb kann ich ihnen nur dringend empfehlen, jeden Tag ein halbes Glas Rotwein zu trinken.- Herr Ober 1/4 Merlot bitte.-

B-VITAMINE

Die Vitamine der sogenannten B-Gruppe sind wasserlösliche Verbindungen und eine zu geringe Zufuhr führt zu schweren Mangelkrankheiten und erhöht während einer Schwangerschaft ganz drastisch das Missbildungsrisiko.
Alle B-Vitamine haben einen ganz erheblichen Einfluß auf wichtige Stoffwechselfunktionen wie Zuckerstoffwechsel, Eiweissstoffwechsel und auf die Blutbildung. Speziell im Gehirn wirken sie als Radikalenfänger und speziell B6, Foläure und B12 spielen bei der Verstoffwechslung von Homocystein, einer äußerst agressiven Aminosäure, die Artheriosklerose verursacht, die entscheidende Rolle. Auch bei den B-Vitaminen spricht nichts gegen eine hohe Dosierung.

Omega 3 Fettsäuren

Hier geht es um hochungesättigte Fettsäuren, die in Algen und Moosen vorkommen und so wiederum über die normale Nahrungskette in hohen Konzentrationen in Kaltwasserfischen wie Hering, Makrele Lachs und Forelle zu einem wichtigen Bestandteil in unserer Ernährung werden können.

Omega 3 Fettsäuren wirken in entprechender Dosis (1-6 Gramm täglich) ganz natürlich und völlig nebenwirkungsfrei antientzündlich wie Cortison. Sie erhöhen die Mikrodurchblutung, wirken unschlagbar antiallergisch, schützen nachweislich davor, dass „Fettsäuren ranzig werden“ (Alzheimer). Sie verhindern Frühgeburten ebenso, wie sie, währen einer Schwangerschaft, in ausreichender Dosis eingenommen, eine wissenschaftlich nachweisbar höhere Intelligenz deshalb bewirkten, weil sie maximal das NIE MEHR nachholbare Wachtsum embryonaler Nerven bewirken.

Neuester Studien zufolge können Omega 3 Fettsäuren bei Depressionen, Aggressions- und Angstzuständen sowie bei kindlicher Hyperaktivität positive Auswirkungen haben.

(siehe auch mein ausführlicher Beitrag: Ernährung in der Schwangerschaft.)

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Q10 ist eine körpereigene Substanz, die in allen, pflanzlichen ebenso wie tierischen Zellen vorkommt, deshalb wird sie auch als Ubichonon ( ubi lat.: überall, also ein Chinon, eine ringförmige Verbindung, die es überall gibt) bezeichnet. Ein Mangel an Q10, der mit fortschreitendem Alter zunimmt, führt zu verringerter Energieproduktion in den Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle), Zerstörung der Mitochondrien und zunehmender Einschränkung der Zellfunktion. Q10 ist ein stark wirkendes Antioxidans im fettigen Bereich, schützt alle Lipoproteine und stellt die Wirkung von verbrauchtem Vitamin E wieder her.

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BALASTSTOFFE

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VITAMIN C – DAS SUPERVITAMIN

An dieser Stelle möchte ich weitere Argumente vorbringen, welche darauf hindeuten, daß der Mensch täglich mindestens 5g bis 10g VITAMIN C für ein gesundes Leben benötigt. Argumente, welche in Ihrer Gesamtheit diese Dosis als plausibel und sinnvoll erscheinen lassen. Im Körper wird es vom Darm aufgenommen und in den Blutkreislauf überführt. Von dort verbreitet es sich in den gesamten Organismus.

Führt man dem Körper nicht genug Vitamin C zu, kommt es zu einer schweren Krankheit, die Skorbut genannt wird: Der Körper eines Skorbutkranken zerfällt regelrecht, da er kollagenes Gewebe nicht mehr bilden kann. Überall tauchen Geschwüre und Entzündungen auf, die nicht mehr abheilen, bis der Erkrankte schließlich stirbt. Im 16. bis zum 18. Jahrhundert – in Zeiten vor der Entdeckung des Vitamin C – sind daran zigtausende von Seeleuten elendiglich verreckt.

Diese, wie auch andere Mangelerkrankungen führten dann zur Festlegung von täglichen Mindestmengen wichtiger Stoffe in der Nahrung durch staatliche Gesundheitsorganisationen. So war es vor mehr als hundert Jahren das Ziel kaiserlicher „Gesundheitspolitik“, die Menschen arbeitsfähig zu halten, ohne dafür zu hohe Kosten für deren Ernährung aufwenden zu müssen.
Man muss sich das mal vorstellen, dass aus reinen Kostengründen Mindestmengen gerade so bemessen werden, daß eben keine Krankheitserscheinungen auftreten, und mit eben diesen bescheidenen Mengenangaben arbeitet der Einfachheit halber unsere verdammte äh gesamte Schulmedizin immernoch.

In dieser Tradition halten sich die modernen Ernährungswächter – in Deutschland die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) noch heute: Es werden lediglich die Minimalmengen empfohlen, bei denen davon ausgegangen werden kann, daß diese Menge nicht zu Mangelerscheinungen führt. Und meine besonderen Freunde, die Aldibrüder, die Lidls und die anderen Namen hinter denen die sich sonst noch verstecken, setzten diese Vorgaben einfach nur praktisch um.

Linus Pauling, der einzige Mensch, der zweimal einen ungeteilten Nobelpreis erhielt (1954 den Nobelpreis für Chemie und 1963 den Friedensnobelpreis), lehrte in Pasadena am California Institute of Technology und an der Stanford University. Er schrieb:

„Die optimalen täglichen Vitaminmengen sind bei weitem größer als die Vitaminmengen, die wir mit unserer täglichen Nahrung zu uns nehmen können, auch wenn wir uns auf eine besonders vitaminreiche Kost einstellen. Um die Vitaminmengen zu erhalten, die wir brauchen, um bei bester Gesundheit zu bleiben, müssen wir zusätzliche Vitaminpräparate einnehmen.“

Pauling ging davon aus, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitaminen und Mineralstoffen heute für die meisten Menschen als Gesundheitsprophylaxe unverzichtbar ist. Prof. Paulings Konzept in die Praxis umgesetzt bedeutet, dass dem Körper täglich eine bestimmte Dosis Vitamine und Mineralstoffe zur Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit über Nahrungsergänzung zugeführt werden muss. Selbst für Tierfutter wird inzwischen damit geworben, dass es eine ‚ausgewogene Nährstoffauswahl und Antioxidantien’ enthalte!
Ernstzunehmende freie Wissenschaftler schlagen sich immer mehr auf die Seite der Befürworter sogenannter Mega-Vitamin-Dosen.

Vitamin C ist für Pauling und seiner Anhänger gar eine Wundermedizin: Je mehr desto besser. Helfen kann es gegen Krebs, Ateriosklerose, Gicht, Entzündungen, Grippe… und eine weitere Liste von Krankheiten, so man nur einige Gramm davon am Tage verspeist. Pauling selber scheint diesen Behauptungen recht zu geben: Er hat 30 Jahre lang jeden Tag bis zu 10 Gramm zu sich genommen und ist – trotz jahrzehntelanger Krebserkrankung – am 19.08.1994 im stolzen Alter von 93 Jahren entschlafen.

Vom Blut aus verteilt sich Vitamin C im Gewebe und wirkt dort zunächst vorrangig als Radikalenfänger. Die Wirkung von Ascorbinsäure bei anderen Stoffwechselprozessen hängt, wie auch seine Fähigkeit Radikale zu fangen, mit seiner Fähigkeit zusammen, problemlos Elektronen abgeben zu können.
Eine äußerst wichtige Rolle kommt dem Vitamin C bei der Synthese von Kollagen zu.

Kollagen kommt im menschlichen Körper als einziges Protein in größeren Mengen (einige Kilogramm) vor. Kollagen bildet im Körper weiße Fasern, welche stärker sein können, als Stahldraht gleichen Gewichtes. Und wenn sie diese Festigkeit nicht besitzen, so ist das ein untrügliches Zeichen für einen chronischen Vitamin C-Mangel. In Verbindung mit Elastin bildet es das netzartige Bindegewebe des Körpers. Auch in Knorpeln, Sehnen und Muskelfasern spielt das Kollagen eine primäre stützende Rolle. Um die täglich vorkommenden kleinen Risse und Verletzungen zu reparieren, muß der Körper ständig in einem komplizierten mehrstufigen elektronenverbrauchenden Prozeß neues Kollagen bilden.

Gibt man andererseits in eine Laborkultur menschlicher Zellen eine konzentrierte Ascorbinsäurelösung, beschleunigen diese die Kollagensynthese um das achtfache.

Die wichtigste Waffen des Immunsystems sind die Antikörper (Immunglobuline). Diese aus 15.000 bis 25.000 Atomen bestehenden komplexen Proteinstrukturen werden von Immunzellen hergestellt, die körperfremde Strukturen erkennen und markieren. Eine extrem starke Vermehrung der Synthese dieser Antikörper findet man nach hohen Ascorbingaben.

Auch bei der Bildung von „weissen Blutkörperchen“, den Leukozyten und Lymphozyten, ist Ascorbinsäure indirekt beteiligt. Ascorbinsäure beeinflußt nicht nur die Anzahl der Lymphozyten deutlich, sondern auch deren Aktivität und Beweglichkeit. Somit ist Vitamin C für den Aufbau unserer inneren Immun-Polizeitruppe elementar und führt zu einer höheren Schlagkraft gegen Eindringlinge und Fremdkörper. VITAMIN C-FILM

Da alle Stoffwechselreaktionen dem chemischen Massenwirkungsgesetz unterliegen, welches besagt, daß die Erhöhung der Konzentration eines Stoffes auf der einen zu einer erhöhten Bildung der Stoffe auf der anderen Seite führt, kann hier eindeutig festgehalten werden:

Je höher die Ascorbinsäurekonzentration im Körper, desto mehr dieser wichtigen Substanzen werden im Organismus gebildet.

Die Aufnahme von Vitamin C

Von Seiten der DGE wird behauptet, daß Vitamin C ab einer bestimmten Dosis (~150mg am Tag) nicht mehr vom Körper aufgenommen wird. Tatsache ist, daß mit steigender Konzentration der Ascorbinsäure im Darm auch ein zunehmender osmotischer Druck im Darm entsteht, welcher Wasser in den Darm und Vitamin C vermehrt in den Körper zurückführt.

Je mehr Ascorbinsäure dem Körper oral zugeführt wird, desto mehr nimmt dieser auch auf. Die Menge ist von Mensch zu Mensch verschieden, liegt aber bei 5 bis 30g pro Tag. Feststellbar ist diese Grenzdosis am einsetzenden Durchfall. Die maximale und damit wohl auch optimale Menge Ascorbinsäure wird knapp unterhalb der Menge, welche Durchfall auslöst, in den Blutkreislauf aufgenommen

Eine weitere Behauptung der Ascorbingegner betrifft die Ausscheidung des Vitamin C aus dem Körper. Es wird unterstellt, daß der Körper „sowieso alles, was zuviel ist, wieder ausscheidet“ und die Einnahme von Mengen oberhalb von 100mg Ascorbin am Tag keinen Sinn mache.

Tatsächlich wird im Mittel alle 20 Minuten das gesamte Blut des Organismus von den Nieren gefiltert. Die Nieren bestehen aus Molekularfiltern, den sogenannten Glomeruli. Dieser Filter ist so fein, daß er selbst Zucker, Ascorbinsäure, Antikörper und Proteine zurückhält und nur kleine Moleküle passieren läßt. Damit der Körper das darin enthaltene Wasser und die Wertstoffe (wie Ascorbinsäure) nicht verliert, befinden sich in den Nieren spezielle Pumpen, die das meiste des darin enthaltenen Wassers und die wichtigen Substanzen im Filtrat gezielt in das Blut zurückpumpen.

Der Mechanismus dieser Reabsorption ist nun so weit entwickelt, daß er ca. 99,5% der Ascorbinsäure in das Blut zurück reabsorbiert, bis er die Grenze seiner Pumpkapazität erreicht hat. Diese hat er erreicht, wenn die Konzentration von Ascorbin im Blutplasma ca. 14mg pro Liter erreicht hat. Dies entspricht etwa der täglichen Dosis von 300mg bis 500 mg am Tag.

Da der Körper für diese Rückgewinnung sehr viel Energie aufbringen muss und die Absenkung dieser Grenzförderkonzentration von 14mg/L auf 13mg/L bereits eine Energieeinsparung von 7% bedeuten würde, liegt es nahe zu vermuten, daß diese Dosis die absolute lebensnotwendige Minimaldosis Ascorbinsäure ist, die der Körper zum normalen Funktionieren benötigt!

Ist die Konzentration im Blut nun höher, wird nicht alles darüber hinausgehende wieder ausgeschieden, sondern der Wirkungsgrad dieser Pumpe wird einfach mit wachsender Menge immer schlechter. Das bedeutet, daß mit wachsender Tagesmenge Vitamin C auch mehr ausgeschieden wird. Die absolut überwiegende Menge verbleibt jedoch einige Stunden im Körper, wenn sie nicht schon in der Leber zu wichtigen Stoffwechselprodukten umgebaut worden ist, die dauerhaft im Körper bleiben. Und dieser Umbau zu anderen Wertstoffen geht mit wachsender Konzentration eben auch erheblich schneller.

Die meisten Tiere können ihr Vitamin C selbst herstellen. Von diesen Tieren, die im übrigen einen ähnlichen Stoffwechsel wie der Mensch haben, kann man die täglich optimale Menge für den Menschen ableiten.

Ziege, Kuh, Schaf, Maus, Eichhörnchen, Wüstenmaus, Kaninchen und Katzen produzieren ihr Vitamin C selbst. Umgerechnet auf 70kg Körpergewicht produzieren sie dabei unter erheblichem Energieaufwand mehr als 10g am Tag.

Es ist absurd anzunehmen, die Natur hätte diesen Aufwand betrieben, wenn es nicht eindeutige Überlebensvorteile durch diese Menge geben würde.

Auch die Affen haben ihre Fähigkeit zur Ascorbinsäureerzeugung verloren. Das „Subcommitee on Laboratory Animal Nutrition“ hat festgestellt, daß Affen einen Mindestbedarf an Ascorbin von 1,7 bis 5g am Tage haben.

Nun stellt sich die Frage, warum der Mensch nicht auch in der Lage ist, sein Vitamin C selbst herzustellen. Entsprechende Untersuchungen haben ergeben, daß Säugetiere prinzipiell aus Kohlenhydraten, z.B. Glucose, also Zucker ihre Ascorbinsäure selbst herstellen können (oder konnten). Diese Ascorbinsäureproduktion kostet aber sehr viel Energie.
Befindet sich eine Säugetierpopulation in einer Umgebung, in der genügend Vitamin C in der Nahrung vorhanden ist, wie dies für die direkten Vorfahren des Menschen gegeben war, kostet die Eigenproduktion von Vitamin C vor allem unnötigerweise Energie. In einer solchen Umgebung werden sich Mutanten ohne die Fähigkeit zur Ascorbinsäureproduktion durchsetzen, da sie nicht die riesigen Mengen an Nahrung brauchen, wie ihre Mitbewerber.

Der Mensch hat ursprünglich im Herzen Afrikas gelebt, wo seine damalige typische Nahrung bis zu 15g Vitamin C pro Tag betrug.

Als unsere Vorfahren, die müssen sich im Zustand geistiger Umnachtung befunden haben, auf ihrer Wanderung gen Norden, schliesslich in Deutschland ankamen, begannen dunkle Jahrtausende der Seuchen und Krankheiten: Pest, Siechtum, hohe Kindersterblichkeit, früher Tod und viele andere Probleme erfuhren unsere Vorfahren in einem Ausmaß, welches sie vorher nicht kannten. Der homo africans kam, nachdem er sich an dessen Überfluss angepasst hatte in ein Land, in dem Vitamin C Mangelware war und ist.

Nun kehrte sich die Selektion aber nicht um, die schlecht an ihre neue Umgebung angepaßten Menschen konnten zumindest noch so gut leben, daß sie sich vor dem frühen Tod noch schnell fortpflanzen konnten.
So sind wir heute die Nachkommen einer Art, die es verlernt hat, Ascorbinsäure selber herzustellen, benötigen aber für die optimale Funktion eigentlich weiterhin 5-15g am Tag.

Stand und Fazit

Trotz all dieser Erkenntnisse und anderer, die aber wegen ihrer Ausführlichkeit hier nicht diskutiert werden können hat sich immer noch nicht allgemein durchgesetzt, daß der Mensch große Dosen Ascorbin am Tag braucht, um wirklich gesund sein zu können. Die tägliche Aufnahme großer Vitamin C Mengen ist eine absolut notwendige Bedingung für die Fähigkeit zu einem gesunden und langen Leben.

Die Dosierung kann nicht hoch genug gewählt werden. Die einzigen Nebenwirkungen von Vitamin C sind: Magen- / Darmprobleme und, in einem bestimmten Dosisbereich bei dafür anfälligen Personen, Nierensteine.
Achtung bitte! Ich habe zwar das Wort Nierensteinen ausgesprochen, aber davor von einem bestimmten Dosisbereich gesprochen, denn Nierensteine kann man dadurch vermeiden, indem man Mengen von MEHR als 500mg täglich einnimmt, da solche nur bei etwa 200mg pro Tag auftreten. Magenprobleme lassen sich vermeiden, indem man ein neutrales Präparat einnimmt.

Durch ausgewogene Ernährung kann die erforderliche Tagesdosis auch nicht annähernd aufgenommen werden, weil eine solcher Nahrung weniger als 80mg Vitamin C enthält.

Echte Argumente gegen hohe Vitamin C-Dosen gibt es nicht. Dem Konzept stehen nur die Interessen derer, die an Krankheiten Geld verdienen und die Dummheit der Masse (auch der wissenschaftlichen Masse) im Weg. Aber wie schon erwähnt: Die Gegner einer guten Sache werden nicht überzeugt, sie sterben aus: beim Thema Mikronährstoffe haben die Gegner sogar noch einen gewaltigen Nachteil zu verkraften, Sie sterben noch schneller!

MEIN KONZEPT FÜR EIN LANGES GESUNDES LEBEN

Wir alle, das heißt meine gesamte Familie und ich, nehmen seit nunmehr gut 9 Jahren regelmäßig die Nahrungsergänzungen von XXXXXXXXX zu uns und sind seither nicht mehr krank gewesen und da sind auch Kopfschmerzen mit inbegriffen.
Das war vor XXXXXXXXX völlig anders, ich erinnere mich, dass wir damals jedes Jahr 4-6 familiärgemeinsame Antibiotikarunden gemacht haben, entsprechende Reserven waren immer vorrätig vorhanden. Ich habe mehrmals am Tag Schmerzmittel wegen Rheuma und Rückenschmerzen genommen und Aluminiumkautabletten für den dadurch total übersäuerten Magen. Ja ein richtiger Schulmediziner kennt da nichts.
Die Firma XXXXXXXXX bietet uns im Baukastensystem eine phantastische Palette qualitativ hochwertigster Nahrungsergänzungen auf rein natürlicher Basis.
Für XXXXXXXXX sind von je her die sekundären Pflanzenstoffe auch Phytofaktoren genannt, von herausragender Bedeutung, denn speziell diese pflanzlichen Chemikalien sind von größtem gesundheitlichen Nutzen. Und eben darin besteht einer der gewaltigen Unterschiede beim Vergleich natürlich-pflanzlicher und synthetischer Präparate, die den Organismus nur belasten.

Hier nun meine Einnahmeempfehlung für einen gesunden Erwachsenen:

Morgens: DX oder Einmal tgl.(1×1), Q10 (1-3), Omega3 (1×2), Multifaser (1×3)

Mittags: Selen E (1×3), Multifaser (1×3)

Abends: DX oder Einmal tgl. (1×1), Omega3 (1×2), Multifaser (1×3)

Mehrmals tägl: 250mg bis 1000mg Vitamin C (1-4)

Die Tageskosten liegen etwa in der gleichen Region, die ein mittelstarker Raucher Tag für Tag in Qualm umsetzt.

Bei bereits bestehenden Krankheiten oder besonderen Belastungen sind natürlich ganz spezielle und individuelle Dosierungen erforderlich.
Und denken sie immer daran, unser Leben ist kein Experiment das sich beliebig oft wiederholen lässt.

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