Wenig Vitamin C – wenig Neuronen Es muss nicht immer gleich zu einem Skorbut kommen – auch ein weniger ausgeprägter Vitamin-C-Mangel kann zu Schäden führen. Besonders die Allerkleinsten können dabei offensichtlich langfristige Schäden davontragen. Nicht nur zur Abwehr von Infekten benötigt der Körper Vitamin C. Auch das Gehirn braucht das wertvolle Antioxidans, und zwar in großen Mengen: Gehirnzellen haben mit die höchste intrazelluläre Vitamin-C-Konzentration im Körper. Wird zu wenig davon aufgenommen, so bleiben die großen Mengen dort am längsten erhalten. Trotzdem kann auch schon ein gering ausgeprägter Mangel dort Schäden anrichten, wie dänische Wissenschaftler nun zeigten. Sie gingen der Frage nach, inwieweit sich ein mäßig ausgeprägter Vitamin-C-Mangel auf die Entwicklung des Gehirns auswirkt. Dazu teilten sie sechs bis sieben Tage alte Meerschweinchen in zwei...